Warum muss mensch sich für jeden Beitrag einen neuen Titel ausdenken??? Manchmal gibt’s den einfach nicht

Morgens 8.30 Uhr. So langsam gewöhne ich mich daran früher aufzustehen. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Ich sitze auf unserer Terrasse und mein erster Griff geht zu den Jasminräucherstäbchen, denn wenn die nicht angezündet werden,fressen mich die Mücken auf. Es hat nämlich die ganze Nacht durchgeregnet, monsunartig. Wir sind gestern Abend gerade noch rechtzeitig vom Essen gekommen,um noch trocken zu bleiben. Danach gab es ein krasses Gewitter mit Blitzen und Donner,der sich anhörte als kämen Lawinen angerollt. Und mittendrin, ab und an, vereinzelt ein nasswerdendes Glühwürmchen.

Das Gewitter kündigte sich schön an


Gestern waren wir am Secret beach. Der Weg war steil, sonnig und heiß, aber es hatte sich gelohnt.

Aufstieg
Chillen
Abstieg

Da es wirklich jeden Tag regnet stinken die klamotten schon seit einer Woche vor sich hin. Unsere Rucksäcke fangen an zu schimmeln und sogar die Hülle von dem tablet was ich gerade benutze, schimmelt. Wir haben die Rucksäcke in die Sonne gelegt und mit ner Bürste abgeschrubbt und alle unsere Sachen hängen nun an Haken mit nem Schwarm von Fliegen darüber. Mal schauen wie viel Gepäck wir beim Rückflug noch haben😋

Und sonst so

M. und ich sind nun nach anderthalb Wochen doch Mal dazu in der Lage uns ein paar andere Orte anzugucken und ein wenig Touriprogramm zu machen.

Coconut Tree Hill
Minihügel voller Kokospalmen und leider auch voller Touris

Am Fuße des Hügels durften wir zwei riesige Schildkröten beobachten, die das Riff nach Futter absuchten. Schwer zu entdecken, denn ihre Panzer waren von Algen überwuchert.

Beim ranzoomen, sieht man die Schildkröte beim luftholen

Am Nachmittag gab es dann wieder ein Riese Affentheater. Kokosnüsse flogen und die Affen rannten über unsere Dächer.

Die Entdeckung einer selten Spezies, welche bereits als ausgestorben galt?!?🤷

Surfen, Surfen, Surfen 🏄🏄🏄

Dieser Beitrag wird immer Mal wieder mit Anekdoten, Bildern und Zeugs aktualisiert. Also, wer sich fürs Surfen interessiert oder einfach Mal ab und an meine Evolution auf dem Brett abchecken will, guckt öfter ma rein 😋

Seit Frankreich nicht mehr solche Angst gehabt beim Rauspaddeln. Wenn ihr ranzoomt,erkennt ihr mich. (05.11.2019 Mirissa)

Gestern bin ich früh aufgestanden um nochmal zu diesem gruseligen Spot zu gehen. Wir waren wieder die einzigen auf dem Wasser,aber diesmal hatte ich keine Angst! Dank @ habe ich all meine Ängste meinem Surflehrer kommuniziert,mich danach noch einmal kurz geschüttelt und bin dann angstfrei auf den Ozean hinaus gepaddelt. Mein Mut wurde belohnt, denn ich durfte zusammen mit zwei Schildkröten die Wellen reiten 🤗😍 zwar war meine Performance nicht die beste und ich kam zum wiederholten Mal mit Verletzungen aus dem Wasser,jedoch hatte ich viel Spaß und hab mega viel gelernt… Aber ich sach euch, ab 30 fällt er Körper auseinander bzw ist surfen nicht umsonst eine der gefährlichsten Sportarten und das trotz Beginner Level.

Die Person hinten auf der welle bin tatsächlich ich (09.11.)
Nochma in ausgeschnitten 😋
Gleiche Welle

Tja, heute 11.11. zweiter Tag ohne Surf. Etwas schade, da mein Körper sich irgendwie gerade an das paddeln gewöhnt hatte. Ab jetzt sind die anrollenden Sets auch leider größer und durch den Wind sehr verwurschtelt. Die Pros sind im Wasser. Ich sitze auf dem Trockenen.

13.11. : Surflehrer chudy wieder gesund, Wellen werden kleiner, aber es weht relativ viel onshore Wind. Am Nachmittag war ich dann surfen, Mal wieder mit ner schildkröte 5m neben mir im Wasser und später bei untergehender Sonne und in rosarot getauchtem Himmel. Bester Surf ever. Ich hab viel gelacht,musste auf niemanden Rücksicht nehmen,weil wir nur zu viert im Wasser waren und kam einfach mega Happy zurück an den Strand 3 richtig gute Wellen im Rucksack 😍

16.11. chudy sagt, ich solle aufhören zu rauchen und hart am paddeln üben damit ich besser werde. Aber mein Pop-up und meine Boardbalance würde gelobt. Ich würde derzeit ein 8,2 hardboard. Und ab morgen heißt es ohne chudy Wellenlesen, wissen wann loszupaddeln und aufzuspringen ist…

20.11. Hikkaduwa. Zweites Mal im lineup gewesen. Zwar hab ich jeden Tag nur eine welle gesurft, aber dafür hab ich sie mir selbst ausgesucht und gut anpaddeln können. Als Belohnung gab’s Anerkennung und Pfiffe von einem der locals. Eigentlich würde ich gerne zweimal am Tag ins Wasser gehen, aber mein Körper ist einfach mega müde von dem scheiss!!! Mal gucken, ob ich ihn zwingen kann. Ist ja erst 11 Uhr… Aber ich muss die 5 Tage an diesem easyspot noch ausnutzen, denn danach kommt indo und dann wirds krasser!!!

Keine Ahnung ob ich einfach super tollpatschig bin oder das einfach dazugehört jedenfalls hab ich ständig irgendwelche Verletzungen. Von krassen blauen Flecken über finncuts bishin zu ner deftigen Kapselverletzung, die seit 2,5 wochen nicht so wirklich heilen will. Naja, wird bestimmt noch nicht das schlimmste gewesen sein 🙄

23.11.2019: Kids surfcompetition, schlappe 6,5 Stunden mit 14 kindern…

Süß! Und echt gut. Das jüngste Kind war wohl so 6 Jahre alt

27.11. ich bin noch immer mit dem lecken meiner Wunden beschäftigt. Vllt ganz gut, dass sich mein Körper Mal von den ganzen Tennisball großen Blutergüssen erholen kann. Hund sind wir in Kuta auf Bali und die Wellen sind klein und süß. Aber wir wollen an schönere Spots und machen nur Zwischenhalt.

Ab jetzt bin ich für mich selbst verantwortlich im Wasser. Kein chudy, der mir sagt: lay down, Paddel, oh! No no no!!!“ Weil mir sonst ne riesen Decke auf den Kopf geklatscht wäre. Aber die letzte Woche in Hikkaduwa hab ich fleißig geübt. Wird also alles werden…

Seit Samstag surfen wir auf Bali. Quasi vor der Haustür… Bei ner Wellehöhe von 0,9m ist das eine nette Begrüßung und ein smoother Einstieg… Auf dem Wasser haben wir Leo und Jo kennengelernt. Mit denen sind wir Sonntag nach uluwatu gefahren sind. Ich hab mir dort ein Deck geliehen und als ich dann in der Bucht stand musste ich schlucken.

Bei high tide ist der Strand weg.
Leo, Jo und ich beim spotcheck. Na, wagen wir’s?

Man muss aus einer Höhle rauspaddeln gegen die Weißwasserwellen. Um wieder an Land zu kommen, musste ich den gleichen Weg zurück, jedoch die Strömung mit einberechnen um auch wirklich wieder in die Höhle reinzukommen… Nach meinem ersten nosedive wurde ich ziemlich weit Richtung Felsen gespült und bin dann gegen die Strömung wieder rausgepaddelt. Da hatte ich eigentlich schon die Schnauze voll und ziemlich viel Angst, weil ich so weit abgetrieben wurde, dass nur noch ich und ein Junge im Wasser trieben und alle anderen sehr weit weg waren. Aber ich habe dann noch ein Mal neuen Mut gefasst und bin wieder raus. Aber außer die Welle um wieder in die Höhle zu kommen, habe ich nix geritten. Zu viel Respekt vor Strömung, Riff und Welle. Auch bin ich etwas spät zurück und der Ozean hatte sich schon ein gutes Stück zurückgezogen, so dass ich leider etwas über das Riff gespült wurde und den Tag mit ein paar Wunden bezahlen musste. Alles in allem, bin ich Mal wieder stolz auf mich. Auch wenn ich rein gar nix gerissen habe, war ich mutig und bin an einem der krassesten spots (aber bei uns waren die Wellen sehr klein und dankbar) rausgepaddelt!!!

10.12. Doch, ich bin weiter in den Wellen… Nach uluwatu und padangpandang probierte ich den playground auf nusa lembongang aus. Es gibt an diesem Spot nur eine welle,die bricht und da sie das sowohl nach rechts als auch nach links tut, ist dieser Spot für mehrere Surflevels surfbar.

Single fin Premiere
Mit dem Channel zwischen den Booten durch
Nach dem paddeln braucht’s erstmal 5min pause

Am ersten Tag zitterte mein Körper vor Angst so soll, dass mir das paddeln sehr schwer viel, da ich ihn nicht richtig anspannen konnte. Die zurück zu Legende Strecke war dann doch sehr weit, der spot neu und ich alleine. Die Bedingungen waren eigentlich ok. Die Wellen relativ klein und kaum Wind. Im lineup musste ich mich aber mir vielen Leuten einschlagen und war an manchen Tagen die einzige Frau im lineup. Randnotiz: den egofilm muss ich noch ausbauen, denn geschenkt kriegste keine welle! Aber definitv auch ne gute neue Erfahrung einen neuen Surfspot alleine auszuprobieren!!!

Nach einer Woche Surfpause geht’s nach canggu. Auch ein bekannter immer unerfüllter Spot bei dem für jedes Level was zu holen ist. 22.12. Auch hier bin ich im lineup eher zurückhaltend und würde lieber den Mist ab, den die pros auslassen. Zwar bekomme ich täglich nur 2-3 Wellen und das ständige Spotwechsel hilft mir nicht unbedingt in meiner Performance doch bin ich alles in allem ziemlich zufrieden mit mir, da ich stetig meine Angst vorm Meer mehr und mehr kontrolliert kriege, mich immer mutig in die Wellen schmeiße und auch an überfüllte Ecken auf meine Kosten komme. Mein Pop-up kann mir niemand und nix mehr nehmen. Jetzt heißt es nur: anfangen sich im lineup um die Wellen zu prügeln und nicht immer anderen den Vortritt zu lassen…

03.01.2020!!! Neujahrssurf Mal ganz anders. Gelandet in Kuta auf Lombok zieht ein Sturm auf der um die insel herum wütet. Mit bis zu 3-4m swell ich der Ozean sehr unruhig geworden. Magic seaweed sagt, die Spots sind eher nicht zu surfen. Trotzalledem wage ich mich mit einem boot raus aufs Wasser. Turtle Point: 8 Surfer*innen + 4 instructors sitzen im Boot. Irgendwo im nirgendwo ziemlich weit entfernt vom Strand halten wir an und es heisst: springt ins Meer . Wir werfen euch die Boards hinterher. Hahaha. Keine Zeit drüber nachzudenken, denn ich bin ja nicht die einzige. Ich hüpf also ins Wasser und Versuche irgendwie die lish an meinem Fuß zu befestigen. Mit einem Fuß rudern, gelingt es mir nur halbherzig. Mich auf Board setzend um es erneut zu versuchen,rutsche ich einfach in Wasser, denn ich habe dies bisher immer nur an Land gemacht… Nach dem dann einer der instructors mit das Ding ans Bein geklebt hat, Paddel ich ohne nachzudenken zur welle. Die erste kommt, ich Paddel rein und bevor ich irgendetwas sagen könnte, bekam ich schon eine Schubs vom surfdude. Es ist in Süd Ost Asien (soweit ich das beurteilen kann) scheinbar Gang und gebe die Leute in die Wellen zu schieben, damit ein Erfolgserlebnis garantiert ist. Toll für andere, aber ich freue mich darüber nicht,da ich die letzten 2 Monaten hart daran gearbeitet habe in jede welle reinzukommen, egal ob dick schmal, hoch klein, schnell oder langsam. Nun gut, die Welle war trotzdem schön und lang und Richtung meiner Schokoladenseite… Es war mehr als windig an dem Tag und das Wasser sehr unruhig. Hab ich nur 30 Sekunden auf meinem Board gesessen um die Wellen zu lesen,würde ich schon aus en lineup getrieben. An en Tag habe ich demnach mehr gepaddelt als Alex andere und nach 1,5 Stunden waren die Wellen unsurfbar, der Ozean komplett gekräuselt und turbulent und der Wind bei bestem Willen zu stark. Wir sind also zurück ins boot, was gar nicht einfach war, denn du müsstet den Wind mit einkalkulieren um auch wirklich dort anzukommen. Als alle im boot saßen, hab ich dann noch darauf aufmerksam gemacht, dass noch ein Anfänger im Wasser hockt, der Schwierigkeiten hatte sich überhaupt auf dem Brett zu halten. Den haben wir dann mit krassen Wendemanövern auch noch eingesammelt.nwer weiß, was sonst mit ihm passiert wäre, denn sein Boot ist ihn nicht suchen gekommen!!! Alles in allem: Surf naja, aber wieder ne Erfahrung mehr im Rucksack, die mir niemand nehmen kann!

Wir sind einfach zu alt für den scheiß!

Party? Nicht mit uns – zumindest nicht hier. Das reinste Abschleppen und abgeschleppt werden! Wir sitzen lieber mit Chandi zu Hause und schnacken,hinweg über Oberflächlichkeiten. Spannend. Wir bekommen Informationen über Kultur, Traditionen, Gefängnis und was Leute hier bereit sind zu tun um an Geld ranzukommen…

Gestern wurde nicht gesurft. Dafür haben wir uns endlich getraut nen Roller zu leihen und uns ins Straßengetümmel und den Linksverkehr Sri Lankas zu schmeißen. Sind dann mit 30 durch die Straßen geheizt und auf Spotsuche gegangen. Der gefundene Spot wurde heute getestet und ich durch meine erste selbstentdeckte und gewählte grüne Welle reiten. Bezahlen musste ich diese dann mit einer Schnittwunde, die ich mir mit meiner eigenen Finne zugezogen habe… Jetzt gibt’s ne Pause und später geht’s in die zweite Runde.

Monkey time

In the Jungle the mighty Jungle

Mirissa,da sind wir.dank chandis guter Wegbeschreibung haben wir unsere nächste Unterkunft direkt gefunden. Ein kleines hüttchen nicht weit weg von der main road inmitten von saftigem Grün. Es knallte mehrere Male und kurz darauf wussten wir warum, denn „die Affen rasen durch den Wald…“ Die Leute hier werfen Feuerwerk auf die armen Dinger, denn die Affen klauen wirklich alles…

That’s where we live

Die erste Nacht war der Wahnsinn! Wir standen in einem Meer von Glühwürmchen und konnten später vor lauter Geräuschkulisse und überwältigt sein kaum schlafen. Laute von Vögeln, Affen, Echsen und den Flughunden die Essensreste auf unser Dach schmeißen.

Mittags erster Surf am neuen Spot. ging so… Schaumwalzen sind dann auch irgendwann langweilig. Ich will richtige Wellen, grüne Wellen! Auf dem Rückweg vom Meer sind wir einem Leguan begegnet. Der Arme hat sich mehr erschrocken als wir. Später haben wir uns dann fürs Wellenreiten am nächsten Morgen verabredet,sind noch was essen gegangen und ab ins Bett. Denn: die frühe Surferin catched die Welle 🏄

Tja, die Deutschen und ihre ihnen nachgesagte Pünktlichkeit… Unser surfdude war da entspannter. Da ist der Surf wohl Mal ins Wasser gefallen heute morgen. Randnotiz, chill Mal. Die Session wird nun auf den Nachmittag verlegt…

Mensch soll gehen,wenn’s am schönsten ist

Jeden Tag aufs neue der Gefahr ausgesetzt von tuktuks oder Bussen überfahren zu werden.sich an den Linksverkehr zu gewöhnen ist gar nicht so einfach! Aber zum Glück sind wir ja zu zweit und haben somit 4 Augen zum gucken…

Hier bleibt kein Besuch unentdeckt
Pluto und Malinka

Diese beiden hübschen jedoch abgemagerten Dinger haben uns direkt adoptiert. Sie aßen und schliefen bei uns und haben sich regelmäßige Streicheleinheiten abgeholt. Am letzten Abend zeigte uns Malinka sogar ihr kleines Katzenkind.

Nachdem es also 4 Tage lang durchgeregnet hatte,gab es am Abfahrtstag strahlenden Sonnenschein. Natürlich!!! So liehen wir uns zwei Surfbretter aus und schmissen uns in die Wellen! Indischer Ozean,hardboard,erster Surf nach 10 Monaten.aber es lief super und wir gingen mit ein paar Komplimenten im Rucksack und nem fetten Lächeln im Gesicht nach Hause um die Sachen zu packen.

Welcher Bus? Wo halten wir ihn an? Was tun mit den großen schweren Rucksäcken? Und wer verdammt soll so schnell erkennen können wo der Bus überhaupt hinfährt? 10 min später dann hatten wir den richtigen erwischt,wurden darin hin und her geschleudert und ergatterten wenig später zwei Sitzplätze. Nicht überraschender Weise wollte sich niemand der Locals neben uns weiße Frauen setzen.Ulkiges Gefühl,aber da wir in Narigama ja scheinbar schon die Paradiesvögel waren-weil weiße rauchende Frauen die obendrein ihr Bier aus der pulle trinken-waren wir gefasst…

Always raining in Hikkaduwa?

Nach der scheinbar unendlichen Reise von Berlin nach Hikkaduwa (Sri Lanka),der Fahrt mit dem crazy lebensmüden Busfahrer,der einfach alles und jede* weggehupt und abgedrängt hat, sind wir nicht etwa direkt ins Bett gefallen. Nein, zuerst mussten wir natürlich noch den berühmt berüchtigten Spotcheck machen. Das heißt, minutenlang aufs Meer glotzen,um irgendwelche Eigenschaften ausfindig zu machen. Mission Not completed, denn der Ozean ist gerade etwas gewaltig und quirlig und demnach für uns (noch) unsurfbar 😭

Am Abend haben wir uns dann ein fettes Essen aus Curryvariationen gegönnt und sind dann für 13 Stunden in einen tiefen Schlaf gefallen.

Nun sitzen wir seit zwei Tagen im Dauerregen, frühstücken Papaya und Melone und kuscheln mit den Katzen. Wie es aussieht, wird es wohl auch noch die nächsten Tage so weiterregnen… Unsere Klamotten bleiben nass und fangen schon langsam an zu stinken.

Und was nun??? WARTEN und Tee / Kaffee trinken…

Wer bin ich und wenn ja wieviele?

Nein, ich bin nicht betrunken, aber scheinbar nicht mehr ganz zurechnungsfähig… Nachdem ich meinen internationalen Führerschein heute, ein Tag vor der Abfahrt, zum zweiten Mal beantragen musste, hab ich dann auch noch feststellen dürfen, dass meine Auslandskrankenversicherungskarte weg ist. Was in den letzten Tagen in meinem Kopf los war, kann ich nicht sagen. Jedenfalls wurden die Informationen nicht abgespeichert, sondern nur kurz zur Kenntnis genommen. Für meine Familie: macht euch keine Sorgen! Ich hab sowohl Führerschein als auch ne Versicherung, nur unnötigerweise VIEEEEL mehr Aufwand gehabt!

das ist nun von 32 Jahren Leben übrig…

Die komplette Woche Rumrödeln hat sich letzten Endes dann auch doch gelohnt. Widererwartend habe ich es tatsächlich geschafft (vor 5min) mein Zimmer leer zu räumen. Mmh…

Schön war’s!!

An dieser Stelle bedanke ich mich noch mal bei meinen tollen, den allertollsten Freund_Innen, die mensch sich wünschen kann, für die schönen Abschiedsmomente, die emotionale Unterstützung in diversen Schieflagen in den letzten Tagen und die Hilfe bei der spontanen Nacht- und Nebelumzugssituation heute Mittag 😉 Ich hab euch alle ganz unglaublich lieb, aber das wisst ihr ja…

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub

Völlig absurder Weise, inmitten meiner Existenzauflösung und während des Abschiednehmens bin ich also noch einmal spontan für ne Woche nach Griechenland gefahren… Einige wussten es ja schon. Andere fragen sich wahrscheinlich – is die komplett durchgeknallt? Nun ja, jetz is eh zu spät und ich will hier festhalten, dass es einer der schönsten Urlaube war, den ich jemals gemacht habe…

Die Tage sind gezählt. 5, die verbleiben. Noch immer entspannt, doch das Chaos breitet sich aus.

Vor dem Aufbruch…

die Großstadtromantik zurücklassen…

Noch 23 Tage bis zum Aufbruch… Die Impfungen sind abgeschlossen, die meisten Reisevorbereitungen getroffen, nur mein Zimmer sieht noch immer nicht so aus als würde es in knapp 3 Wochen endgültig verlassen werden.

Nervosität macht sich langsam breit, aber irgendwie auch nicht, denn -alles kann und nix muss- alles wird gut. Ich wage zwar das große Abenteuer, muss und will mir aber nichts beweisen. Ich kann jederzeit abbrechen, immer zurück. Aber ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich es nicht wenigstens probiert habe!

Die ersten beiden Reiseziele sind Sri Lanka und Indonesien. Insgesamt 3 Monate unterwegs mit einer guten Freundin, hoffentlich ständig das Surfbrett unterm Arm, auf der Suche nach DEM Spot und DER perfektenWelle. Kurz vor Beginn des Trips noch eben mal Moped fahren gelernt, um unabhängig sein und bedingungsloser reisen zu können.

Bald geht es los und damit ich mir das email schreiben spare, könnt ihr mir gerne auf diesem Blog folgen, mein Reisetagebuch lesen und (wenn auch aus der Ferne) den einen oder anderen magischen Moment mit mir teilen. Viel Spaß beim Lesen!

Danke N für die Möglichkeit dieses Blogs

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