Dieser Beitrag wird immer Mal wieder mit Anekdoten, Bildern und Zeugs aktualisiert. Also, wer sich fürs Surfen interessiert oder einfach Mal ab und an meine Evolution auf dem Brett abchecken will, guckt öfter ma rein 😋

Gestern bin ich früh aufgestanden um nochmal zu diesem gruseligen Spot zu gehen. Wir waren wieder die einzigen auf dem Wasser,aber diesmal hatte ich keine Angst! Dank @ habe ich all meine Ängste meinem Surflehrer kommuniziert,mich danach noch einmal kurz geschüttelt und bin dann angstfrei auf den Ozean hinaus gepaddelt. Mein Mut wurde belohnt, denn ich durfte zusammen mit zwei Schildkröten die Wellen reiten 🤗😍 zwar war meine Performance nicht die beste und ich kam zum wiederholten Mal mit Verletzungen aus dem Wasser,jedoch hatte ich viel Spaß und hab mega viel gelernt… Aber ich sach euch, ab 30 fällt er Körper auseinander bzw ist surfen nicht umsonst eine der gefährlichsten Sportarten und das trotz Beginner Level.



Tja, heute 11.11. zweiter Tag ohne Surf. Etwas schade, da mein Körper sich irgendwie gerade an das paddeln gewöhnt hatte. Ab jetzt sind die anrollenden Sets auch leider größer und durch den Wind sehr verwurschtelt. Die Pros sind im Wasser. Ich sitze auf dem Trockenen.
13.11. : Surflehrer chudy wieder gesund, Wellen werden kleiner, aber es weht relativ viel onshore Wind. Am Nachmittag war ich dann surfen, Mal wieder mit ner schildkröte 5m neben mir im Wasser und später bei untergehender Sonne und in rosarot getauchtem Himmel. Bester Surf ever. Ich hab viel gelacht,musste auf niemanden Rücksicht nehmen,weil wir nur zu viert im Wasser waren und kam einfach mega Happy zurück an den Strand 3 richtig gute Wellen im Rucksack 😍
16.11. chudy sagt, ich solle aufhören zu rauchen und hart am paddeln üben damit ich besser werde. Aber mein Pop-up und meine Boardbalance würde gelobt. Ich würde derzeit ein 8,2 hardboard. Und ab morgen heißt es ohne chudy Wellenlesen, wissen wann loszupaddeln und aufzuspringen ist…
20.11. Hikkaduwa. Zweites Mal im lineup gewesen. Zwar hab ich jeden Tag nur eine welle gesurft, aber dafür hab ich sie mir selbst ausgesucht und gut anpaddeln können. Als Belohnung gab’s Anerkennung und Pfiffe von einem der locals. Eigentlich würde ich gerne zweimal am Tag ins Wasser gehen, aber mein Körper ist einfach mega müde von dem scheiss!!! Mal gucken, ob ich ihn zwingen kann. Ist ja erst 11 Uhr… Aber ich muss die 5 Tage an diesem easyspot noch ausnutzen, denn danach kommt indo und dann wirds krasser!!!
Keine Ahnung ob ich einfach super tollpatschig bin oder das einfach dazugehört jedenfalls hab ich ständig irgendwelche Verletzungen. Von krassen blauen Flecken über finncuts bishin zu ner deftigen Kapselverletzung, die seit 2,5 wochen nicht so wirklich heilen will. Naja, wird bestimmt noch nicht das schlimmste gewesen sein 🙄
23.11.2019: Kids surfcompetition, schlappe 6,5 Stunden mit 14 kindern…


27.11. ich bin noch immer mit dem lecken meiner Wunden beschäftigt. Vllt ganz gut, dass sich mein Körper Mal von den ganzen Tennisball großen Blutergüssen erholen kann. Hund sind wir in Kuta auf Bali und die Wellen sind klein und süß. Aber wir wollen an schönere Spots und machen nur Zwischenhalt.
Ab jetzt bin ich für mich selbst verantwortlich im Wasser. Kein chudy, der mir sagt: lay down, Paddel, oh! No no no!!!“ Weil mir sonst ne riesen Decke auf den Kopf geklatscht wäre. Aber die letzte Woche in Hikkaduwa hab ich fleißig geübt. Wird also alles werden…
Seit Samstag surfen wir auf Bali. Quasi vor der Haustür… Bei ner Wellehöhe von 0,9m ist das eine nette Begrüßung und ein smoother Einstieg… Auf dem Wasser haben wir Leo und Jo kennengelernt. Mit denen sind wir Sonntag nach uluwatu gefahren sind. Ich hab mir dort ein Deck geliehen und als ich dann in der Bucht stand musste ich schlucken.


Man muss aus einer Höhle rauspaddeln gegen die Weißwasserwellen. Um wieder an Land zu kommen, musste ich den gleichen Weg zurück, jedoch die Strömung mit einberechnen um auch wirklich wieder in die Höhle reinzukommen… Nach meinem ersten nosedive wurde ich ziemlich weit Richtung Felsen gespült und bin dann gegen die Strömung wieder rausgepaddelt. Da hatte ich eigentlich schon die Schnauze voll und ziemlich viel Angst, weil ich so weit abgetrieben wurde, dass nur noch ich und ein Junge im Wasser trieben und alle anderen sehr weit weg waren. Aber ich habe dann noch ein Mal neuen Mut gefasst und bin wieder raus. Aber außer die Welle um wieder in die Höhle zu kommen, habe ich nix geritten. Zu viel Respekt vor Strömung, Riff und Welle. Auch bin ich etwas spät zurück und der Ozean hatte sich schon ein gutes Stück zurückgezogen, so dass ich leider etwas über das Riff gespült wurde und den Tag mit ein paar Wunden bezahlen musste. Alles in allem, bin ich Mal wieder stolz auf mich. Auch wenn ich rein gar nix gerissen habe, war ich mutig und bin an einem der krassesten spots (aber bei uns waren die Wellen sehr klein und dankbar) rausgepaddelt!!!
10.12. Doch, ich bin weiter in den Wellen… Nach uluwatu und padangpandang probierte ich den playground auf nusa lembongang aus. Es gibt an diesem Spot nur eine welle,die bricht und da sie das sowohl nach rechts als auch nach links tut, ist dieser Spot für mehrere Surflevels surfbar.





Am ersten Tag zitterte mein Körper vor Angst so soll, dass mir das paddeln sehr schwer viel, da ich ihn nicht richtig anspannen konnte. Die zurück zu Legende Strecke war dann doch sehr weit, der spot neu und ich alleine. Die Bedingungen waren eigentlich ok. Die Wellen relativ klein und kaum Wind. Im lineup musste ich mich aber mir vielen Leuten einschlagen und war an manchen Tagen die einzige Frau im lineup. Randnotiz: den egofilm muss ich noch ausbauen, denn geschenkt kriegste keine welle! Aber definitv auch ne gute neue Erfahrung einen neuen Surfspot alleine auszuprobieren!!!
Nach einer Woche Surfpause geht’s nach canggu. Auch ein bekannter immer unerfüllter Spot bei dem für jedes Level was zu holen ist. 22.12. Auch hier bin ich im lineup eher zurückhaltend und würde lieber den Mist ab, den die pros auslassen. Zwar bekomme ich täglich nur 2-3 Wellen und das ständige Spotwechsel hilft mir nicht unbedingt in meiner Performance doch bin ich alles in allem ziemlich zufrieden mit mir, da ich stetig meine Angst vorm Meer mehr und mehr kontrolliert kriege, mich immer mutig in die Wellen schmeiße und auch an überfüllte Ecken auf meine Kosten komme. Mein Pop-up kann mir niemand und nix mehr nehmen. Jetzt heißt es nur: anfangen sich im lineup um die Wellen zu prügeln und nicht immer anderen den Vortritt zu lassen…
03.01.2020!!! Neujahrssurf Mal ganz anders. Gelandet in Kuta auf Lombok zieht ein Sturm auf der um die insel herum wütet. Mit bis zu 3-4m swell ich der Ozean sehr unruhig geworden. Magic seaweed sagt, die Spots sind eher nicht zu surfen. Trotzalledem wage ich mich mit einem boot raus aufs Wasser. Turtle Point: 8 Surfer*innen + 4 instructors sitzen im Boot. Irgendwo im nirgendwo ziemlich weit entfernt vom Strand halten wir an und es heisst: springt ins Meer . Wir werfen euch die Boards hinterher. Hahaha. Keine Zeit drüber nachzudenken, denn ich bin ja nicht die einzige. Ich hüpf also ins Wasser und Versuche irgendwie die lish an meinem Fuß zu befestigen. Mit einem Fuß rudern, gelingt es mir nur halbherzig. Mich auf Board setzend um es erneut zu versuchen,rutsche ich einfach in Wasser, denn ich habe dies bisher immer nur an Land gemacht… Nach dem dann einer der instructors mit das Ding ans Bein geklebt hat, Paddel ich ohne nachzudenken zur welle. Die erste kommt, ich Paddel rein und bevor ich irgendetwas sagen könnte, bekam ich schon eine Schubs vom surfdude. Es ist in Süd Ost Asien (soweit ich das beurteilen kann) scheinbar Gang und gebe die Leute in die Wellen zu schieben, damit ein Erfolgserlebnis garantiert ist. Toll für andere, aber ich freue mich darüber nicht,da ich die letzten 2 Monaten hart daran gearbeitet habe in jede welle reinzukommen, egal ob dick schmal, hoch klein, schnell oder langsam. Nun gut, die Welle war trotzdem schön und lang und Richtung meiner Schokoladenseite… Es war mehr als windig an dem Tag und das Wasser sehr unruhig. Hab ich nur 30 Sekunden auf meinem Board gesessen um die Wellen zu lesen,würde ich schon aus en lineup getrieben. An en Tag habe ich demnach mehr gepaddelt als Alex andere und nach 1,5 Stunden waren die Wellen unsurfbar, der Ozean komplett gekräuselt und turbulent und der Wind bei bestem Willen zu stark. Wir sind also zurück ins boot, was gar nicht einfach war, denn du müsstet den Wind mit einkalkulieren um auch wirklich dort anzukommen. Als alle im boot saßen, hab ich dann noch darauf aufmerksam gemacht, dass noch ein Anfänger im Wasser hockt, der Schwierigkeiten hatte sich überhaupt auf dem Brett zu halten. Den haben wir dann mit krassen Wendemanövern auch noch eingesammelt.nwer weiß, was sonst mit ihm passiert wäre, denn sein Boot ist ihn nicht suchen gekommen!!! Alles in allem: Surf naja, aber wieder ne Erfahrung mehr im Rucksack, die mir niemand nehmen kann!