2 Hektar Land ist echt viel… Das Stück ist mega groß und grün und voller Leguane. Aus Albertos Erzählungen schloss ich, dass noch gar nicht so viel gemacht ist. Demnach war ich positiv überrascht als ich einen Rundgang von ihm bekam. Es stehen bereits das Basis Baumhaus, was als Ort für Workshops oben und als Speisesaal unten dienen soll, die Küche vs. Bar, ein Geräteschuppen mit nem 9m hohen Wasserturm oben drauf von dem aus man den Sonnenuntergang oder die Sternen bestaunen kann , das Toilettenhaus und zwei Grundstrukturen für Baumhäuser als Wohnraum. Nicht wenig oder?! Das erste was getan wird wenn wir ankommen, ist ein Feuer zu machen, damit die Mücken vertrieben werden.
Letzte Woche waren wir damit beschäftigt das Fundament des Speisesaals aufzuschütten mit 7 Kubikmetern Erde. Weil es geregnet hatte und die Erde danach das doppelte wog, haben wir die Decke der Küche zwei Mal weiß gestrichen. Dann durfte ich Mosaiks kleben im Bad, Holzbalken abschleifen und Erdwände matschen. Es ist nicht so, dass ich nicht arbeite auch wenn es auf den Fotos so aussieht, nur mache ich meist die Fotos 😉











An dieser Stelle möchte ich die beiden senyores im Hintergrund erwähnen (ja, ich durfte Fotos machen. Sie fühlten sich glaube geehrt). Die beiden sind Arbeiter und helfen Alberto bei professionelleren Dingen. Außerdem sind sie Maya. Einer von beiden spricht nur sehr wenig Spanisch. Die Sprache der Maya besteht scheinbar aus Worten mit nur sehr wenig Silben. Wie ich das aus den Unterhaltungen heraushören konnte… Und es wird viel geschnallzt und Laute in der Kehle gebildet. Am ersten Tag würde ich etwas angestarrt und beobachtet von den beiden. Eine weiße Frau, die obendrein noch ackert. Das war neu. Aber mittlerweile mögen mich Jose und Oscar sehr gerne, schnacken viel mit mir und bringen mir Maya bei. Jeden Tag ein bisschen…









