


Nun bin ich also seit einer Woche in Mexiko… Ich muss sagen Tulum ist schon irgendwie ein kleines lateinamerikanisches Berlin. Es gibt zwar viele Touris, aber auch einfach viele Menschen aus aller Welt, die hierher gezogen sind und nun hier leben. Die Auswahl an veganen Restaurants oder zumindest die Option auf tierfreie Speisen ist groß. Ich Versuch natürlich trotzdem bei der traditionellen Küche zu bleiben, da ich ja gerne in scharf bade. Es gibt viele Ateliers, yogastudios, Schwitzhütten und Shops. Da ich etwas außerhalb wohne, finde ich alles sehr angenehm.
Rein theoretisch bräuchte ich nicht aus dem haus gehen, denn täglich kommen hier Menschen mit ihren kleinen Wägelchen vorbei und verkaufen über Gas, Wasser, Brot, Maiskolben eigentlich alles.
So wahnsinnig viel ausgegangen bin ich noch nicht, da ich tatsächlich vom arbeiten immer ziemlich platt bin und mein Bett ab 8 schon nach mir schreit. Doch war ich schon in einer netten Bar und durfte mir eine grandiose Flamenco Einlage anschauen und auf nem Hippie Konzert war ich auch schon,hehe.
Gleich neben an gibt es seit 2 Jahren ein Projekt „der grüne weg“ für welches sich Anwohner_innen einsetzen und es gestalten. Es war früher eine dunkle, deshalb auch gefährliche Straße in der Leute ihren Müll abgeladen haben. Nun haben die Menschen Papayabäume, moringas und viele anderen Pflanzen dort angebaut. Kleine Skulpturen zieren den Weg. Es gibt die Möglichkeit den recycelten Müll dort abzugeben , womit die Leute dann konstruieren.

In Sachen Recycling kann ich hier echt noch viel lernen!!!
Die Zeugen Jehovas wollten mich schon bekehren, auf dem kleinen Mini Markt war ich einkaufen, ich durfte Moped fahren im Rechtsverkehr und am Strand habe ich mich auch zweimal sehen lassen. Letzteres natürlich nur am Wochenende, denn unter der Woche sind wir immer erst gegen 5/6 zurück. Der Weg dorthin lässt sich in er Sonne ganz gut mit dem Fahrrad bestreiten. Ca. 4km. UND – ich muss noch klarstellen, dass ich ja am karibischen Meer bin und nicht wie peinlicher Weise behauptet am Golf von Mexiko. Demnach hellblaues wunderschönes Wasser.
Die Region um Tulum ist gespickt von unzähligen „cenotes“. Das sind natürlich entstandene Kalksteinhöhlen, die sich mit Süßwasser gefüllt haben und in denen mensch schwimmen, schnorcheln oder tauchen kann. Direkt neben der Ranch gibt es viele davon, aber ich durfte mir einen kleinen versteckten noch von Touristen unberührten cenote anschauen…




